Delmenhorst 2040

Wie soll Ihre Stadt in 15 Jahren aussehen?

Die Stadt Delmenhorst wird unter dem Namen „DEL2040“ in den nächsten zwei Jahren ein Gesamtkonzept erstellen, das wesentliche Rahmenbedingungen für die zukünftige Stadtentwicklung schaffen wird. Es wird das bereits über zehn Jahre alte Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) sowie das Klimaschutzkonzept der Stadt fortschreiben.
Heutzutage ist ein Stadtentwicklungskonzept ohne konkrete Ziele zur Klimaneutralität bis 2040 nicht mehr vorstellbar. Gleichzeitig sind viele Auswirkungen der Erderhitzung inzwischen nicht mehr zu vermeiden, weshalb eine Klimaanpassungsstrategie Teil einer resilienten Stadtentwicklung sein muss.
 
Delmenhorst verfolgt das Ziel, ein nachhaltiges Stadtentwicklungskonzept zu erarbeiten, das die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Soziales, Ökologie und Ökonomie – als Grundlage für eine lebenswerte Zukunft in der Stadt an der Delme berücksichtigt.
Die gleichzeitige Erarbeitung in einem Gesamtkonzept bietet die Chance, die Prozesse inhaltlich miteinander zu verschränken und so zu besseren Ergebnissen zu kommen, eben „integriert“ zu denken. Während dieses zweijährigen Erarbeitungsprozesses wird es eine Vielzahl von Beteiligungsmöglichkeiten für die Bevölkerung geben.
 
DEL2040 wird Aussagen zu einem räumlichen Leitbild, Zielen und konkreten Maßnahmen der Stadtentwicklung enthalten. Außerdem wird ein Maßnahmenkonzept zur Klimaneutralität bis 2040 erstellt. Ein Leitfaden zur Nachhaltigkeit und Klimaanpassung sind weiterer Bestandteil des Prozesses.

Das Stadtentwicklungskonzept

wird Antworten darauf geben, wie sich die Stadt in 
verschiedenen Handlungsfeldern weiterentwickeln soll.

Das Klimaschutzkonzept

will Vorschläge machen, wie Delmenhorst auf dem Weg 
zur Klimaneutralität vorankommen kann.

AKTUELLES

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Das Stadtentwicklungskonzept

Nach mehr als zehn Jahren Laufzeit wird das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) der Stadt Delmenhorst nun grundlegend weiterentwickelt. Die Erfahrungen aus den vergangenen Monitoring- und Bilanzberichten zeigen, dass viele Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden konnten, gleichzeitig aber neue Herausforderungen hinzugekommen sind. Insbesondere Themen wie Klimawandel, Energiewende, soziale Integration und die Stärkung der Innenstadt verlangen nach einer aktualisierten und noch stärken integrativen Strategie.

Deshalb hat die Stadt im Juni 2025 eine Arbeitsgemeinschaft aus mehreren erfahrenen Planungs- und Beratungsbüros mit Sitz in Bremen beauftragt, die Fortschreibung des ISEK gleichzeitig mit der des Integrierten Klimaschutzkonzepts zu begleiten. Federführend ist das Büro plan-werkStadt, unterstützt von seinen Partnern FORUM.Stadt und RegionBauBeConDSK sowie BEKS EnergieEffizienz.

Ein neues Stadentwicklungskonzept wird in einem zweijährigen Prozess erstellt.  Ein zentrales Merkmal dieses Prozesses ist die enge Verknüpfung mit einem integrierten Klimaschutzkonzept. Dadurch wird sichergestellt, dass künftige städtebauliche Maßnahmen nicht nur soziale und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen, sondern auch einen wirksamen Beitrag zu Energieeinsparung, Nachhaltigkeit und Klimaanpassung leisten. Wir sprechen daher von DEL2040 als einem gemeinsamen und ambitionierten Entwicklungskonzept für die Stadt Delmenhorst mit dem Horizont der Klimaneutralität im Jahr 2040. 

Wichtig ist zudem der breite Partizipationsansatz: Bürgerinnen und Bürger, lokale Akteure, Politik und Verwaltung werden mit verschiedenen Beteiligungsformaten systematisch einbezogen, um gemeinsam Leitbilder, Ziele und konkrete Projekte zu entwickeln. So soll ein Gesamtkonzept entstehen, das den unterschiedlichen Interessen gerecht wird, die Beantragung von Fördermitteln erleichtert und die Rahmenbedingungen für die Stadtentwicklung der kommenden eineinhalb Jahrzehnte vorbereitet.

Das Klimaschutzkonzept

Ein Klimaschutzkonzept ist ein strategischer Fahrplan für den lokalen Klimaschutz. Es unterstützt die Stadt dabei, ihren Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen systematisch und langfristig zu planen und umzusetzen. 

Im Mittelpunkt stehen dabei Maßnahmen und Ziele, um den Ausstoß von Treibhausgasen vor Ort zu senken – etwa durch verbesserte Energieeffizienz und den Umstieg auf klimafreundliche Energieträger. 

Das Konzept beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Wie hoch ist der Energieverbrauch in der Stadt Delmenhorst? Wie viele Emissionen entstehen dabei?

Darauf aufbauend werden verschiedenste Potenziale analysiert und mögliche Zukunftsszenarien zur Reduktion der Treibhausgasemissionen entwickelt.

Das Klimaschutzkonzept dient als wichtige Entscheidungsgrundlage für Politik und Verwaltung. Es schafft Transparenz, setzt Prioritäten und legt das methodische Fundament für das gemeinsame Ziel: Eine treibhausgasneutrale Stadt Delmenhorst – spätestens bis zum Jahr 2040. 

Beteiligungsangebote

Im Laufe der Bearbeitung werden verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung angeboten. Viele davon sind öffentlich. Neben der Auftaktveranstaltung wird es (zur Mitte und zum Abschluss) weitere Informationsveranstaltungen geben, bei denen die Zwischen- und die Endergebnisse vorgestellt werden. Darüber hinaus sind weitere Veranstaltungen vorgesehen, bei denen einzelne Themen oder teilräumliche Fragestellungen (z.B. zur Innenstadt) vertieft werden können.

Während der gesamten Laufzeit wird es außerdem auf dieser Webseite eine regelmäßige Berichterstattung aus dem Prozess geben.

GEBIETSKULISSE

ZEITPLANUNG

Der Erarbeitungsprozess ist auf knapp zwei Jahre angelegt. Während dieser Zeit werden sich bei beiden Konzepten verschiedene Projektphasen aneinanderreihen, die von einer Analysephase über die Zielformulierung hin zu konkreten Maßnahmenvorschlägen führen werden. Die Ergebnisse werden in einem Zwischen- und einem Endbericht festgehalten.

Während der gesamten Laufzeit findet ein Abstimmungsprozess auf Arbeitsebene (externe Büros, Projektteam) und Lenkungsebene (Verwaltung, Kommunalpolitik) statt.

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Stadt Delmenhorst

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